Sachverständige Bereich Kfz

Das Niveau einer Zertifizierungsprüfung bei der IQ-ZERT liegt auf gleicher Höhe wie das der öffentlichen Bestellung und Vereidigung in Deutschland. Selbstverständlich müssen die allgemeinen Voraussetzungen erfüllt sein.

Kfz-Sachverständige werden von der IQ-ZERT in den folgenden Fachgebieten geprüft:

Kfz Bereich 1 - Beweissicherung nach Verkehrsunfällen
Kfz Bereich 2 - Beweissicherung und Unfallrekonstruktion nach Verkehrsunfällen
Kfz Bereich 4 - Kraftfahrzeugschäden und -bewertung

Anbei die Zusammenstellung der wichtigsten Informationen zur Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024 über die IQ-ZERT für den Bereich Kfz.

 

Für alle Bereiche gilt:

Spätestens 4 Wochen vor Prüfungsteilnahme werden folgende Zertifizierungsunterlagen benötigt:

  • Antrag
  • Vertrag (2-fache Ausführung zum Gegenzeichnen)
  • Nachweise zu der geforderten beruflichen Qualifikation (Zeugnisse, Zertifikate
    oder Teilnahmebestätigungen der Fortbildungen)
  • eine Gutachtenliste – der Prüfungsausschuss wählt 3 Gutachten zur Überprüfung aus
  • eine Kopie des Personalausweises *
  • ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis im Original *
  • eine Bescheinigung in Steuersachen des Finanzamtes im Original *

(die mit * gekennzeichneten Punkte können bis zur Ausstellung des Kompetenzzertifikats nachgereicht werden)

 

Sofern Sie weitere Informationen wünschen, bitten wir Sie einfach mit uns per Telefon, Mail oder Fax Kontakt aufzunehmen.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Zertifizierungsunterlagen können Sie über das Kontaktformular anfordern.
 

Kfz Bereich 1: Zertifizierung als Kfz-Sachverständiger Bereich
„Beweissicherung nach Verkehrsunfällen“

Anbei die Zusammenstellung der wichtigsten Informationen zur Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024 über die IQ-ZERT für den Bereich Kfz 1.

 

Eingangsvoraussetzungen

Qualifizierte Tätigkeit und „Besondere Sachkunde“

Nachweis einer qualifizierten Tätigkeit die geeignet war, die notwendigen Praxiskenntnisse für die Tätigkeit eines Sachverständigen zu vermitteln. In diesem Zeitraum ist für zwei Jahre, zumindest nebenberuflich, die Tätigkeit als Sachverständiger für den Zertifizierungsbereich nachzuweisen.

Die „Besondere Sachkunde“ beinhaltet auch die Fähigkeit, den eigenen Kenntnisstand gegen die „speziellen Kenntnisse“ von Spezialsachverständigen abzugrenzen. Bei der Erfordernis „spezieller Kenntnisse“ muss der Sachverständige Spezialsachverständige auswählen, ihre Aufgabenstellung präzisieren, ihre Tätigkeit koordinieren und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen bewerten und in die eigenen Beurteilungen einarbeiten können.

Spurensicherung, Technische Untersuchungen, Kompatibilitätsprüfungen, einfache Kinematikberechnungen

Berufliche Qualifikation: Diplomingenieure, Kfz-Meister, staatl. anerk. Maschinenbautechniker und solche, die an Berufsakademien ausgebildet wurden.

Übergangsregelung

Verfügt ein Antragsteller nicht über alle Voraussetzung – insbesondere noch nicht über die Berufspraxis – so kann er zunächst ein Zertifikat im nicht akkreditierten Bereich erwerben. Dieses kann nach Erfüllung aller Voraussetzungen dann in ein Zertifikat im akkreditierten Bereich überführt werden.

Prüfungsablauf

Der schriftliche Teil der Prüfung umfasst drei Teile:

  • 2 x Kollisionsanalyse, Spurenanalyse zu unterschiedlichen vorgegebenen Fällen
  • Allgemeine Fragen und Rechtsfragen zum Zertifizierungsgebiet
    (Dauer ca. 5 Stunden)

Ergänzt wird die schriftliche Prüfung durch einen ca. 30-minütigen mündlichen Prüfungsteil mit gezielten Einzelfragen zum Fachgebiet. In schriftlicher und mündlicher Prüfung müssen zusammen mindestens 70 % der erreichbaren Punkte erzielt werden.

Als Arbeitsprobe findet eine Gutachtenüberprüfung für 3 Gutachten aus der eingereichten Gutachtenliste statt.

Nicht bestandene einzelne Prüfungsteile können höchstens zweimal wiederholt werden. Wird ein noch ausste­hender oder nicht bestandener Prüfungsteil nicht innerhalb von 2 Jahren nachgeholt, so verfallen bereits bestan­dene Prüfungsteile.

Berufsanfänger müssen mindestens 5 Gutachten (sonst 15) in die Gutachtenliste eintragen, von denen dann 3 überprüft werden. Damit kann ein Kompetenzzertifikat ohne Akkreditierungslogo mit einer einjährigen Laufzeit erworben werden. Zum Ablauf des Jahres findet eine weitere Qualitätskontrolle statt (z.B. GA-Kontrolle, Fachgespräch,…). Zusammen mit der gesam­melten Berufspraxis prüft die IQ-ZERT dann die Regelzulassung.

Zertifikatserteilung

Sind die Eingangsvoraussetzungen erfüllt, erhalten Sachverständige nach bestandener Prüfung ein Kompetenzzertifi­kat und einen Stempel – auf Wunsch auch einen gebührenpflichten Ausweis, die sie als kompetente und geprüfte Sachverständige auf dem Zertifizierungsgebiet ausweisen. Das Zertifikat hat im Regelfall eine Laufzeit von 5 Jahren (ohne Akkreditierungslogo zunächst ein Jahr). Dabei handelt es sich um ein Nutzungsrecht. Zertifikat, Stempel bleiben Eigentum der IQ-ZERT und müssen mit Ende der Zertifizierung zurückgeschickt werden.

Überwachungsverfahren

In der Folgezeit unterliegt der Zertifizierte dem gebührenpflichtigen Überwachungsverfahren durch die IQ-ZERT. Es werden mindestens 3 Tage Weiterbildung pro Jahr nachgewiesen und es werden 1-mal zur Mitte der Zertifi­katslaufzeit weitere Gutachten überprüft.

Rezertifizierung

Mit Ablauf des Zertifikats besteht die Möglichkeit der Rezertifizierung. Wurden alle Bedingungen des Überwa­chungsverfahrens erfüllt besteht diese im Regelfall aus einer Gutachtenüberprüfung. Bei Nichterfüllung einzelner Teile der Überwachung, können zusätzlich Auflagen erteilt werden - z.B. Einzel-Fachgespräche.

Deltaprüfung

Existieren bereits Vorgängerqualifikationen aufgrund von Prüfungen, die nach ähnlichen Strukturen durchge­führt wurden prüft IQ-ZERT, ob ggf. Prüfungsanteile anerkannt werden können und dann nicht mehr absolviert werden müssen. Die Gutachtenprüfung und die mündlichen Prüfung finden aber in jedem Fall statt.

 

 

Kfz Bereich 2: Zertifizierung als Kfz-Sachverständiger Bereich
„Beweissicherung und Unfallrekonstruktion nach Verkehrsunfällen“

Nachweis einer qualifizierten Tätigkeit die geeignet war, die notwendigen Praxiskenntnisse für die Tätigkeit eines Sachverständigen zu vermitteln. In diesem Zeitraum ist für zwei Jahre, zumindest nebenberuflich, die Tätigkeit als Sachverständiger für den Zertifizierungsbereich nachzuweisen.

Die „Besondere Sachkunde“ beinhaltet auch die Fähigkeit, den eigenen Kenntnisstand gegen die „speziellen Kenntnisse“ von Spezialsachverständigen abzugrenzen. Bei der Erfordernis „spezieller Kenntnisse“ muss der Sachverständige Spezialsachverständige auswählen, ihre Aufgabenstellung präzisieren, ihre Tätigkeit koordinieren und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen bewerten und in die eigenen Beurteilungen einarbeiten können.

Spurensicherung, Technische Untersuchungen, Kompatibilitätsprüfungen, Analyse und Rekonstruktion von Unfällen, Anwendung von Simulationsprogrammen, Sondergutachten
Berufliche Qualifikation: Diplomingenieure

Prüfungsablauf

Der schriftliche Teil der Prüfung umfasst drei Teile:

  • 2 x Kollisionsanalyse zu unterschiedlichen vorgegebenen Fällen
  • Allgemeine Fragen und Rechtsfragen zum Zertifizierungsgebiet
    (Dauer ca. 4 Stunden)

Ergänzt wird die schriftliche Prüfung durch einen ca. 30-minütigen mündlichen Prüfungsteil mit gezielten Einzelfragen zum Fachgebiet. In schriftlicher und mündlicher Prüfung müssen zusammen mindestens 70 % der erreichbaren Punkte erzielt werden.

Als Arbeitsprobe findet eine Gutachtenüberprüfung für 3 Gutachten aus der eingereichten Gutachtenliste statt. Zum Bestehen der Prüfung müssen hier ebenfalls 70 % der erreichbaren Punkte erzielt werden.

Das Prüfungsergebnis kann lauten:

  • bestanden
  • bestanden mit Auflage
  • nicht bestanden

Nicht bestandene einzelne Prüfungsteile können höchstens zweimal wiederholt werden. Wird ein noch ausste­hender oder nicht bestandener Prüfungsteil nicht innerhalb von 2 Jahren nachgeholt, so verfallen bereits bestan­dene Prüfungsteile.

Berufsanfänger müssen mindestens 5 Gutachten (sonst 15) in die Gutachtenliste eintragen, von denen dann 3 überprüft werden. Damit kann ein Kompetenzzertifikat ohne Akkreditierungslogo mit einer einjährigen Laufzeit erworben werden. Zum Ablauf des Jahres findet eine weitere Qualitätskontrolle statt (z.B. GA-Kontrolle, Fachgespräch,…). Zusammen mit der gesam­melten Berufspraxis prüft die IQ-ZERT dann die Regelzulassung.

Zertifikatserteilung

Sind die Eingangsvoraussetzungen erfüllt, erhalten Sachverständige nach bestandener Prüfung ein Zertifi­kat und einen Stempel – auf Wunsch auch einen gebührenpflichten Ausweis, die sie als kompetente und geprüfte Sachverständige auf dem Zertifizierungsgebiet ausweisen. Das Zertifikat hat im Regelfall eine Laufzeit von 5 Jahren (ohne Akkreditierungslogo zunächst ein Jahr). Dabei handelt es sich um ein Nutzungsrecht. Zertifikat, Stempel bleiben Eigentum der IQ-ZERT und müssen mit Ende der Zertifizierung zurückgeschickt werden.

Überwachungsverfahren

In der Folgezeit unterliegt der Zertifizierte dem gebührenpflichtigen Überwachungsverfahren durch die IQ-ZERT. Es werden mindestens 3 Tage Weiterbildung pro Jahr (ab Zertifizierungsbeginn) nachgewiesen und es werden 1-mal zur Mitte der Zertifikatslaufzeit weitere Gutachten überprüft.

Rezertifizierung

Mit Ablauf des Zertifikats besteht die Möglichkeit der Rezertifizierung. Wurden alle Bedingungen des Überwa­chungsverfahrens erfüllt besteht diese im Regelfall aus einer Gutachtenüberprüfung. Bei Nichterfüllung einzelner Teile der Überwachung, können zusätzlich Auflagen erteilt werden - z.B. Einzel-Fachgespräche.

 

Kfz Bereich 4: Zertifizierung als Kfz-Sachverständiger Bereich
„Kraftfahrzeugschäden und -bewertung“

Nachweis einer qualifizierten Tätigkeit die geeignet war, die notwendigen Praxiskenntnisse für die Tätigkeit eines Sachverständigen zu vermitteln. In diesem Zeitraum ist für zwei Jahre, zumindest nebenberuflich, die Tätigkeit als Sachverständiger für den Zertifizierungsbereich nachzuweisen.

Die „Besondere Sachkunde“ beinhaltet auch die Fähigkeit, den eigenen Kenntnisstand gegen die „speziellen Kenntnisse“ von Spezialsachverständigen abzugrenzen. Bei der Erfordernis „spezieller Kenntnisse“ muss der Sachverständige Spezialsachverständige auswählen, ihre Aufgabenstellung präzisieren, ihre Tätigkeit koordinieren und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen bewerten und in die eigenen Beurteilungen einarbeiten können.

 

Eingangsvoraussetzungen

Spurensicherung, Technische Untersuchungen, Kompatibilitätsprüfungen, Schadenschätzung, Erkennen von Vorschäden
Berufliche Qualifikation: Diplomingenieure, Kfz-Meister, staatl. anerk. Maschinenbautechniker und solche, die an Berufsakademien ausgebildet wurden.

Fehlt dem Antragsteller bis zu einem halben Jahr Berufspraxis kann er die Prüfung dennoch durchführen und erhält zunächst ein Zertifikat ohne DAkkS-Logo, dass mit Erfüllung der Berufspraxis in ein Zertifikat mit DAkkS-Logo überführt werden kann.

Übergangsregelung

Verfügt ein Antragsteller nicht über alle Voraussetzung – insbesondere noch nicht über die Berufspraxis – so kann er zunächst ein Zertifikat im nicht akkreditierten Bereich erwerben. Dieses kann nach Erfüllung aller Voraussetzungen dann in ein Zertifikat im akkreditierten Bereich überführt werden.

Prüfungsablauf

Der schriftliche Teil der Prüfung umfasst vier Teile:

  • Fahrzeugtechnik, Technik, Reparatur
  • Fahrzeugschäden und Gutachtenerstellung
  • Praktische Schadenaufnahme
  • Versicherung und Recht

(Dauer ca. 5 Stunden)

Ergänzt wird die schriftliche Prüfung durch einen ca. 30-minütigen mündlichen Prüfungsteil mit gezielten Einzelfragen zum Fachgebiet. In schriftlicher und mündlicher Prüfung müssen zusammen mindestens 70 % der erreichbaren Punkte erzielt werden.

Als Arbeitsprobe findet eine Gutachtenüberprüfung für 3 Gutachten aus der eingereichten Gutachtenliste statt. Zum Bestehen der Prüfung müssen hier ebenfalls 70 % der erreichbaren Punkte erzielt werden.

Das Prüfungsergebnis kann lauten:

  • bestanden
  • bestanden mit Auflage
  • nicht bestanden

Nicht bestandene einzelne Prüfungsteile können höchstens zweimal wiederholt werden. Wird ein noch ausstehender oder nicht bestandener Prüfungsteil nicht innerhalb von 2 Jahren nachgeholt, so verfallen bereits bestandene Prüfungsteile.

Berufsanfänger müssen mindestens 5 Gutachten (sonst 12) in die Gutachtenliste eintragen, von denen dann 3 überprüft werden. Damit kann ein Kompetenzzertifikat ohne Akkreditierungslogo mit einer einjährigen Laufzeit erworben werden. Zum Ablauf des Jahres findet eine weitere Qualitätskontrolle statt (z.B. GA-Kontrolle, Fachgespräch,…). Zusammen mit der gesammelten Berufspraxis prüft die IQ-ZERT dann die Regelzulassung.

Kompetenzzertifikatserteilung

Sind die Eingangsvoraussetzungen erfüllt, erhalten Sachverständige nach bestandener Prüfung ein Kompetenzzertifikat und einen Stempel – auf Wunsch auch einen gebührenpflichten Ausweis, die sie als kompetente und geprüfte Sachverständige auf dem Zertifizierungsgebiet ausweisen. Das Zertifikat hat im Regelfall eine Laufzeit von 5 Jahren (ohne Akkreditierungslogo zunächst ein Jahr). Dabei handelt es sich um ein Nutzungsrecht. Zertifikat, Stempel bleiben Eigentum der IQ-ZERT und müssen mit Ende der Zertifizierung zurückgeschickt werden.

Überwachungsverfahren

In der Folgezeit unterliegt der Zertifizierte dem gebührenpflichtigen Überwachungsverfahren durch die IQ-ZERT. Es werden mindestens 3 Tage Weiterbildung pro Jahr nachgewiesen und es werden 1-mal zur Mitte der Zertifikatslaufzeit weitere Gutachten überprüft.

Rezertifizierung

Mit Ablauf des Zertifikats besteht die Möglichkeit der Rezertifizierung. Wurden alle Bedingungen des Überwa­chungsverfahrens erfüllt besteht diese im Regelfall aus einer Gutachtenüberprüfung. Bei Nichterfüllung einzelner Teile der Überwachung, können zusätzlich Auflagen erteilt werden - z.B. Einzel-Fachgespräche.

Deltaprüfung

Existieren bereits Vorgängerqualifikationen aufgrund von Prüfungen, die nach ähnlichen Strukturen durchgeführt wurden prüft IQ-ZERT, ob ggf. Prüfungsanteile anerkannt werden können und dann nicht mehr absolviert werden müssen. Die Gutachtenprüfung und die mündlichen Prüfung finden aber in jedem Fall statt.

 

 

 

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